Der Autor

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ndreas Herch ist Geschäftsführer eines Augsburger IT-Unternehmens. Seit seiner Kindheit beschäftigt er sich mit historischen Sachverhalten und hat nun in seinem zweiten Roman die spannende Zeit der Kreuzzüge beleuchtet.

Warum schreibt man einen historischen Roman? Dazu auch noch, wenn man sich tagtäglich IT und Digitalisierung beschäftigt. Nach meinem 1. Buch über die Schlacht bei Höchstädt 1704, wollte ich mich einem meiner geschichtlichen Lieblingsthemen, dem Mittelalter, widmen.

Die Zeit der Kreuzzüge fand ich hierbei am spannendsten und pickte mir dazu den 3. Kreuzzug heraus, in dem viele interessante Figuren wie Löwenherz und Saladin vorkamen. Während ich mich beruflich mit IT-Themen beschäftige, ist dies ein schöner Ausgleich und ein Eintauchen in eine Zeit, die Hollywood romantisch verklärt hat.

Natürlich war diese Epoche nicht so edelmütig und heroisch, wie man es manchmal gerne glauben möchte. Abgesehen davon, dass die breite Bevölkerung den Taten ihrer Herren nur demütig zusehen durfte und ihr die Gelder für die teure Ausrüstung und Kriege ihrer Ritter abgepresst wurden.

Während meiner Forschung über den deutschen Kreuzzug, der diese Männer über tausende von Kilometern von Regensburg ins Heilige Land führte, konnte ich vieles lernen und war immer wieder überrascht was alles gewagt wurde, um Jerusalem nahezukommen. Welch eine Sogwirkung musste dieser Ort auf die Menschen von damals ausgeübt haben.

Ich habe nun viele dieser Legenden, die ich als Kind und Jugendlicher in Filmen wie Robin Hood geliebt habe, nachvollzogen, aber natürlich bleibt vieles weiterhin offen. Mit meinem Buch und meinen Veröffentlichungen dazu möchte ich darum nicht belehren oder beschönigen, sondern Anregungen dafür zu schaffen, sich in diese Zeit zurückzuversetzen, da viele Fragestellungen von Heute dort ihren Ursprung haben.

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